Zum Inhalt springen
Dreh für Bocholt.Beste: der Nachtwächter vor der Kamera, das Team von hinten

Bocholt.Beste: das Projekt, bei dem wir nicht mitreden.

Bocholt.Beste steht bewusst zwischen unseren Kundenprojekten, denn es ist ein vollwertiges Projekt: eigene Marke, eigene Redaktion, eigene Ergebnisse. Entwickelt und geführt wird es seit Juni 2025 von unseren Auszubildenden und Werkstudierenden, ohne Vorgaben und ohne Freigabeschleife durch die Geschäftsführung.

Rund 3.000
Follower, vollständig organisch aufgebaut, ohne Media-Budget.
Hunderttausende
Erreichte Menschen bei einzelnen Beiträgen, laut Instagram Insights.
Eigene Marke
Von Name und Logo über Farben und Bildsprache bis zur Tonalität, komplett im Team entstanden.
Seit Juni 2025
Laufender Betrieb, ohne Unterbrechung.
Mehrere Formate
Nach Auswertung wieder eingestellt, weil die Zahlen klar dagegen sprachen.

Ausgangslage

Social Media lernt man nicht in der Theorie. Man lernt es, wenn ein Beitrag online geht und die Reaktion ausbleibt, und wenn man danach herausfinden muss, warum.

Genau diese Erfahrung fehlt am Anfang, und im Kundengeschäft lässt sie sich schlecht nachholen. Dort hängen Marken, Budgets und Erwartungen an jedem Beitrag. Wer noch am Anfang steht, arbeitet dann zwangsläufig vorsichtig, und Vorsicht ist beim Lernen kein guter Ratgeber.

Teammitglied von Bocholt.Beste vor einer Wand mit Haftnotizen

Ziel & Aufgabe

Wir wollten einen Ort schaffen, an dem unser Nachwuchs echte Verantwortung trägt und nicht simulierte. Kein Übungsprojekt in der Schublade, sondern ein öffentlicher Kanal mit echtem Publikum und echten Zahlen.

Die Aufgabe an das Team war entsprechend offen: eine eigene Marke entwickeln, ein Thema finden, das trägt, und den Kanal dauerhaft betreiben. Was dabei entsteht, entscheiden sie.

Vorgehen in Kürze

  1. Volle Hoheit beim Team

    Themen, Formate, Veröffentlichungszeitpunkt und Bildsprache liegen bei den Auszubildenden und Werkstudierenden. Es gibt keine Freigabe durch die Geschäftsführung.

  2. Budget gegen Argument

    Wer Mittel braucht, bekommt sie, muss den Bedarf aber begründen können. Das ist die einzige Regel im Projekt.

  3. Lokales Thema mit Absicht

    Bocholt war eine bewusste Entscheidung: Wer über Orte berichtet, an denen er selbst unterwegs ist, kommt schneller in die Tiefe als bei einem konstruierten Thema.

  4. Auswertung als fester Bestandteil

    Jedes Format wird an Zahlen gemessen, nicht am Gefühl.

Logo von Bocholt.Beste auf den vier Farben der Marke: Dunkelgrün, Hellgrün, Weiß und Schwarz

Eine Marke auf weißem Blatt

Alles selbst entschieden, ohne Vorlage aus unserem Design.
Der einfachste Weg wäre gewesen, dem Team eine Vorlage zu geben: unsere Farben, unsere Schrift, unsere Bildsprache, fertig. Genau das haben wir nicht gemacht.

Name, Logo, Farbwelt, Bildsprache und Tonalität von Bocholt.Beste sind vollständig im Team entstanden. Das bedeutet auch, dass sie die Fragen selbst durchlaufen mussten, die in jedem Markenprojekt anstehen: Wofür steht der Kanal, wen soll er ansprechen, wie klingt er, und warum genau so. Diese Fragen zu beantworten ist deutlich schwerer, als eine bestehende Marke anzuwenden.

Das Ergebnis ist eine Marke, die für sich funktioniert und nicht wie ein Nebenprodukt unserer eigenen aussieht. Wer sie sieht, erkennt einen eigenständigen Kanal über Bocholt, keine Agentur-Übung.

Was funktioniert, entscheiden die Zahlen

bocholt.beste
bocholt.beste
bocholt.beste

Formate testen, auswerten, auch wieder einstellen.
Inhaltlich bewegt sich der Kanal auf drei Feldern: Bocholts beste Erlebnisse, aktuelle Themen aus der Stadt, und laufend neue Trendformate, die gerade auf der Plattform greifen. Der Reiz an Trends ist, dass sie schnell veralten. Wer sie testen will, muss also schnell sein und danach ehrlich hinsehen.

Genau das passiert. Mehrere Formate wurden nach einigen Wochen wieder eingestellt, weil die Auswertung eindeutig war. Das ist kein Nebeneffekt, sondern der Kern des Projekts: Ein Format zu beenden, in das man Arbeit gesteckt hat, ist eine der schwierigeren Entscheidungen im Social Media, und sie lässt sich nur lernen, indem man sie trifft.

Auf der anderen Seite stehen Beiträge, die mehrere Hunderttausend Menschen erreicht haben, und rund 3.000 Follower, die ohne einen Cent Media-Budget entstanden sind. Beides zusammen, die Treffer und die Fehlschläge, ist der eigentliche Ertrag. Diese Erfahrung kommt anschließend in der Arbeit für unsere Kunden an.

Erbrachte Leistungen für dieses Projekt

  • Markenstrategie

    Positionierung, Markenkern, Zielgruppen, Botschaften und Tonalität. Die inhaltliche Grundlage, dokumentiert in einem Markenleitbild.

  • Brand Design

    Logo, Farben, Typografie, Bildsprache und Anwendungen, dazu ein Design Manual, mit dem auch andere arbeiten können.

  • Social Media Marketing

    Strategie, Formate und Content für Ihre Kanäle, inklusive Produktion und Community Management. Damit Ihr Auftritt lebt und wiedererkennbar ist.

  • Content Marketing

    Content-Strategie und Texte für Website, Blog und Leistungsseiten. Geschrieben für Ihre Zielgruppe und dafür, gefunden zu werden.

Teammitglied von skeon digital im Telefonat am Arbeitsplatz

So arbeiten wir mit unserem Nachwuchs

Bocholt.Beste steht hier zwischen unseren Kundenprojekten, weil es dort hingehört. Die Arbeit ist echt, die Ergebnisse sind es auch, und sie kommt von den Menschen, die bei uns anfangen. Wer bei uns lernt, bekommt Verantwortung, nicht Zuschauerplätze. Was daraus entsteht, zeigen wir.