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Instagram Rings Awards 2026: Was Marken von den „Oscars“ der Creator:innen lernen können

Lilli WeberAutor/in

Person sitzt an einem Tisch mit einem Handy in der Hand. Auf dem Handy ist das Instagramprofil von Erling Haaland zusehen.

Ende Oktober hat Instagram die Gewinner:innen der Rings Awards 2026 bekanntgegeben. Im folgenden Beitrag geht es darum, was hinter dieser Auszeichnung steckt, auf welchen Grundlagen die Jury entscheidet und was Ihr Unternehmen daraus für den eigenen Social Media-Auftritt mitnehmen kann.

Die Oscars von Instagram

Unter den Gewinner:innen des Rings Awards 2026 befinden sich berühmte Persönlichkeiten wie Fußballstar Erling Haaland, Rapperin Little Simz oder Sneaker Designer Salehe Bembury.

Aber auch Comedians, Choreograf:innen und Filmemacher:innen, die außerhalb ihrer Szene kaum jemand kennt, konnten sich über den Preis freuen.

Was sind die Instagram Rings Awards überhaupt?

Seit letztem Jahr verleiht Instagram diesen Award. Er zeichnet jedoch nicht die Reichweite von Creator:innen aus, sondern vielmehr die kreative Arbeit, die den sichtbaren Ergebnissen zugrunde liegt. Instagram möchte diejenigen auszeichnen, die sich trauen, ihren Gedanken und Zielen zu folgen, ohne auf die Stimmen der Kritiker:innen zu hören.

Im Oktober 2026 ging der Award in die zweite Runde und die Jury, in der unter anderem Donatella Versace und A$AP Rocky saßen, nominierte und wählte die Gewinner:innen für dieses Jahr.

Die Gewinner:innen erhalten als Auszeichnung einen goldenen Ring mit einem vierblättrigen Kleeblatt gestaltet von Designerin Emily Adams Bode Aujla. Zudem erhalten die Gewinner:innen einen goldenen Ring um ihr Profilbild sowie exklusive Gestaltungsmöglichkeiten für ihr Profil.

Kreativität schlägt Reichweite

Das Spannende an diesem Award sind die Kriterien, nach denen die Gewinner:innen ausgewählt werden. Die 14-köpfige Jury bewertet nach Kategorien wie Originalität, Mut, Handwerk und kultureller Einfluss. Hierbei ist es egal, ob jemand 10.000 oder 1 Mio. Follower hat. Es geht darum, mit eigenen Ideen herauszustechen und etwas zu bewegen.

Der Instagram Rings Award belohnt Kreativität mit Prestige und Anerkennung, nicht mit Zahlungen.

Drei Gewinner:innen zeigen, wie das aussehen kann:

Kareem Rahma (@kareem) interviewt in seiner Reihe „Subway Takes” unterschiedlichste Menschen in der New Yorker U-Bahn. In diesem einfachen Konzept fragt er die Menschen nach ihren ungewöhnlichen Meinungen.

Beitrag von @kareem auf Instagram

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Jordan Firstman (@jtfirstman) wurde bekannt durch seine schrägen Sketche, die bewusst ehrlich sind. Durch Instagram gelang ihm der Sprung in die Filmbranche.

Beitrag von @jtfirstman auf Instagram

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Damien Jalet (@damienjalet) verbindet in seiner Arbeit als Choreograf Tanz mit Kunst. Hierbei wird deutlich, wie durchdacht jedes Video wirkt.

Beitrag von @damienjalet auf Instagram

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Was bedeutet das für Unternehmen?

Zwar können Unternehmen diesen Preis nicht gewinnen, jedoch zeigt er, dass Inhalte mit eigener Handschrift auf Instagram wertgeschätzt werden. Unternehmen und Creator:innen kämpfen im Feed um dieselbe Aufmerksamkeit. Wer nun weiß, was auf Instagram wichtig ist, kann diese Kriterien auf den eigenen Content anwenden.

Eigenständigkeit: Die Inhalte eines Unternehmens zeigen, wer sie sind und was sie ausmachen. Hierbei ist es wichtig, nicht blind jeden Trend mitzumachen. Denn nicht jeder Trend passt zu jeder Marke. Inhalte, die für das Unternehmen sprechen, bleiben eher hängen als das hundertste Video mit demselben Sound.

Mut: Mutig sein bedeutet nicht, jedes Risiko einzugehen, sondern mit neuen Formaten, neuen Perspektiven oder ehrlichen Einblicken vom Branchenstandard abzuweichen und auf diesem Weg die eigene Zielgruppe zu erreichen.

Handwerk: Hiermit ist nicht das typische Handwerk gemeint, sondern eine Idee mit einem klaren Aufbau und einer sauberen Umsetzung.

Fazit

Instagram zeigt mit den Rings Awards, dass Reichweite nicht mehr alles ist. Nun wird Wert auf Kreativität und echte Wirkung gelegt. Somit kann ein Unternehmen auch ohne große Community mit seinem Content auffallen. Entscheidender als eine hohe Followerzahl ist, ob die Inhalte etwas zu sagen haben.

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